SPD Rödelheim

Info 1 zur Kommunalwahl 2021

Flyer PDF

Liebe Genoss*innen, nach langer Zeit möchten wir uns endlich mal wieder bei euch melden.Die Corona-Pandemie hatte und hat noch immer auch die Politik bis auf die kommunale Ebene im Griff. Nach 3 Monaten des Lockdowns konnten wir uns endlich am 30. Mai zu einer Vorstandssitzung treffen. Das Erfreulichste: Alle Vorstandmitglieder waren und sind gesund geblieben. Wir hoffen, dass dies auch für euch alle gilt!Vor 14 Tagen konnte dann auch wieder der Ortsbeirat unter strengen Hygiene-Maßnahmen tagen. Die Sitzung fand im Titus Forum in der Nordweststadt statt, Bürger durften auch nur in begrenzter Zahl teilnehmen.Das für uns Rödelheimer wichtigste Thema war wohl der bauliche Zustand in Alt Rödelheim 10-20, denn hier herrschen ja schon seit längerem unhaltbare Zustände. Die SPD Fraktion im Ortsbeirat bemüht sich intensiv um weitere Informationen und kämpft für eine zügige Lösung. Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten.Wann wir unsere diesjährige JHV durchführen können, ist leider noch völlig ungewiss und hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Im kommenden Jahr 2021 stehen wichtige Wahlen am:Am 14. März die Kommunalwahl, wahrscheinlich im Herbst 2021 die Bundestagswahl. Die gesamte SPD kämpft darum, weiterhin Regierungsverantwortung in unserer Stadt und im Bund zu behalten. Mit diesem Flyer beginnen wir unsere innerparteiliche Information, unsere Mobilisierung, unsere Motivierung. Bleibt bitte weiterhin gesund und wir würden uns freuen, euch bei einer unserennächsten Sitzungen begrüßen zu können.          Euer      Thomas Fischer           Torsten Lottermann    Reinhard Pietsch                       (Vorsitzender)                          (stellv. Vors.)                 (stellv. Vors.)      

Unsere Kandidat*innen für die Kommunalwahlen am 14.3.2021:

Für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert Markus Daum

Für den Ortsbeirat 7 bewerben sich

Thomas Fischer, llona Fischer, Dr. Eberhard Pausch, Manuel Dieterle, Hannah Opitz, Till Jotzo

Im August/September 2020 werden die Listenparteitrage stattfinden. In unserem nächsten Kommunalwahl-Info werden wir euch dann über die genauen Listenplätze unserer Rödelheimer Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordneten- und Ortsbeirats-Wahlen informieren.

Das „rote Rödelheim“

Vor zwei Jahren haben wir euch auf einen Vortrag unseres Genossen Dr. Eberhard Pausch aufmerksam gemacht, in dem er von berühmten Personen erzählt, die im 19. Jahrhundert zu Gast im damaligen roten Arbeiterstädtchen Rödelheim waren.

Für alle, die den Vortrag nicht miterleben konnten, hat uns Eberhard eine Kurzfassung zur Verfügung gestellt, die wir in einer dreiteiligen Reihe abdrucken wollen.

Wir beginnen heute mit Bettine von Arnim, in den nächsten SPD-Rödelheim-Infos folgen die Rödelheim-Geschichten über Ferdinand Lassalle und Rosa Luxemburg.

Bettine von Arnim (1785-1859)

Um 1800 war Rödelheim noch ein beschauliches Dorf an der Nidda, ein Zentrum der Romantik und ein Ort der Toleranz. Hier traf man die Familie Brentano, Johann Wolfgang von Goethe und Bettine an, die alle miteinander befreundet waren. Das Symbol dieser Zeit ist das ja wieder wunderschön aufgebaute „Petrihaus“. Bettine war die Schwester von Clemens und Georg von Brentano – dieser ließ sich 1808 in Rödelheim nach Plänen von Goethe ein Haus erbauen. Bettine war oft in Rödelheim.

Im Jahr 1842 lernte sie in Kreuznach Karl Marx (1818-1883) kennen und traf ihn einige Male zum Gespräch. Obwohl sie viel älter war als er, war dessen junge Frau Jenny sehr eifersüchtig. Marx und Bettine verband die Empörung über die sozialen Ungerechtigkeiten ihrer Zeit (Kinderarbeit, 60-70 Arbeitsstunden, das Gesetz gegen „Holzdiebstahl“). Bettine verfasste daher 1843 einen Sozialreport mit dem Titel „Dies Buch gehört dem König“. Sie hoffte darauf, der preußische König würde sich persönlich der sozialen Frage annehmen (Marx hielt das für illusorisch). Sie trat öffentlich gegen die Todesstrafe und für die Gleichberechtigung der Frauen und der Juden ein. Man kann sie vielleicht eine romantische oder utopische Sozialistin nennen.

Bettine war das eine Bindeglied zwischen Marx und Rödelheim.

Dr. Oliver Strank:

Warum ich wieder für den Bundestag kandidieren will.

Als Euer Kandidat bei der letzten Bundestagswahl 2017 habe ich beim ersten Antreten mit Euch zusammen ein Erststimmenergebnis erzielt, das 6,2% über dem Zweitstimmenergebnis unserer Partei lag. Wir haben damals nach einem fulminanten Wahlkampf in allen Stadtteilen sehr deutlich Stimmenanteile hinzugewonnen. Ich hatte Euch damals im Herbst 2017 versprochen, in den darauffolgenden Jahren weiter zu kämpfen, um ihn dann im Jahr 2021 mit Euch zusammen unseren Wahlkreis zurück zu erobern. Den ersten Teil dieses Versprechen habe ich in den letzten drei Jahren eingelöst, unter anderem mit Hausbesuchen im ganzen Wahlkreis jeden Donnerstag, nach Ausbruch der Corona-Krise dann noch stärker auf der digitalen Ebene.

Mit dem Leitmotiv „Fortschritt und Gerechtigkeit“ möchte ich auch dieses Mal mit Euch gemeinsam die „Zukunft als Chance“ anpacken, sie sozial und gerecht gestalten – erst recht inmitten der Corona-Jahrtausend-Pandemie, in der unsere Bundesrepublik vor allem eine starke SPD braucht, die dafür sorgt, dass nicht nur einige wenige, sondern mit den richtigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen und einem starken Sozialstaat möglichst alle Menschen diese Krise heil überstehen und wieder auf eine gute Zukunft hoffen können. Ich möchte weiterhin dafür kämpfen, dass das ur-sozialdemokratische Versprechen „Aufstieg durch Bildung“ für alle erneuert und erfüllt wird. Seit Corona muss unser Land erst recht die Chancen nutzen, die in der Digitalisierung stecken, damit es auch in der Arbeitswelt von morgen sichere Arbeit und gute Löhne gibt.

Mit diesen und anderen Themen bin ich fest davon überzeugt, dass wir unseren Wahlkreis mit einem solidarischen, modernen, leidenschaftlichen, analogen, digitalen, aber vor allem bürgernahen Wahlkampf endlich zurückgewinnen können. Gemeinsam sind wir stark! Lasst uns deshalb gemeinsam dafür kämpfen, dass unser Land erst recht in diesen Zeiten wieder sozialer und gerechter wird – mit einer starken SPD!

Mit solidarischem Gruß

Wir mussten uns leider vor wenigen Wochen von unserem Genossen Fred Bachmann verabschieden.Fred wurde 1932 in Frankfurt geboren.
Er trat am 1. August 1964 in die SPD ein und war bis zu seinem Tod am 13. Juni 2020 fast 56 Jahre lang
Mitglied in unserem Ortsverein. Sein soziales Engagement galt besonders den Menschen im Auguste-Oberwinter-Haus und seinem SPD-Ortsverein Rödelheim, in dem er trotz schwerer Erkrankung bis zuletzt als Beisitzer tätig war. Wir gedenken seiner in Dankbarkeit! Für den Ortsverein Rödelheim Thomas Fischer (Vorsitzender)